Neueste Kommentare
Wenn es eure Seite nicht gäbe, müsste man sie er
Kwangsooam 10:25 Uhr 20.6.2011:
Das ist echt mal ein super Kommentar. Weiter so!
Man sagt ja leider viel zu selten, wenn man etwas
Klaus - Dieteram 18:45 Uhr 21.5.2011:
Ich komm nachhause, setz mich vor dem Pc und mach
birgittaam 08:47 Uhr 22.4.2011:
Sehr lehrreich was ihr hier textet, wird ich mir g
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20.03.2012
Horrorfilm GONE
Ein Artikel von Margret
Der Horrortriller "Gone" arbeitet hauptsächlich mit dem Unbekannten. Dies löst bei den Zusehern bekanntlich die meiste Angst aus. Der wahre Horror und das eigene Gruseln entsteht nämlich immer im eigenen Kopf.
Die unsichtbare Bedrohung wird dabei meist mit einer instabilen Person (viel zu oft weiblicher Natur) kombiniert, um eine gruselige Storyline zu schaffen. Und dies ist auch bei "Gone" der Fall. Man fragt sich den ganzen Film hindurch, ob die Bedrohung und der Horror nun real ist und wirklich vorhanden oder ob es sich nur um ein Hirngespinst einer Verrückten handelt.
In "Gone" spielt Amanda Seyfried die Hauptperson namens Jill. Amanda hat eine erfolgreiche Karriere hinter sich, in der sie öfters eine psychisch instabile Person verkörpern musste. Dieser Werdegang war so erfolgreich, dass sie wohl in Zukunft auch öfters für solche Rollen in Frage kommen wird. Für die Geschichte in "Gone" scheint sie jedenfalls perfekt zu passen. Im Film verlor sie ihre Eltern und wurde bereits Opfer einer Entführung. Dies begünstigt natürlich die psychische Labität oder ist sogar ihr Auslöser. Auf einmal verschwindet auch noch ihre Schwester Molly spurlos. Dies lässt Jill überzeugt zurück, dass ihr einstiger Peiniger, der sie in früheren Jahren gewaltsam entführt hat, zurück ist. Und es scheint auch alles ziemlich ähnlich wie damals zu sein. Die Polizei glaubt wieder einmal nichts und schüttelt nur den Kopf, ob der Konfrontationen mit einer Entführung. Sie glauben, alles sei nur ein Hirngespinst von Jill und behaupten ein solcher Peiniger habe nie existiert.
Der Film ist geschickt so aufgebaut, dass man nicht erkennen kann, was Realität ist und was Wahnsinn. Seltsame Prophezeiungen machen die Sache noch komplizierter und schwieriger. Auch für Jill selbst. In ihrer Bessesenheit den Täter zu finden, verschwimmt auch für sie immer mehr Realität mit Irrsinn, bis sie schließlich selbst vom Opfer zur Täterin wird.
Die Verfilmung einer solchen Thematik ist natürlich hinreichend bekannt und eigentlich schon unzählige Male wiederholt worden. Es ist unter anderem auch dem schauspielerischen Geschick von Amanda Seyfried zu verdanken, dass der Film dennoch gelungen ist und stets eine gesunde Balance zwischen alhergebrachten Motiven und neuen Elementen gezeigt wird.


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